Spiele

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Ernst und Spiel

"Ernst sei in den Spielen unserer Kinder, damit sie den Ernst froh und leicht wie in den Spielen üben."

Quintilian (um 30 - 96), eigentlich Marcus Fabius Quintilianus, römischer Rhetor, Schriftsteller, Lehrer der Beredsamkeit und Erzieher des Kaisers Domitian

„Üben ist langweilig.“ Dies ist eine weit verbreitete Meinung. Da, wo Lernen gefühlte Arbeit wird, möchte man am liebsten damit aufhören. Da, wo Lernen gefühlte Arbeit wird, möchte man am liebsten damit aufhören.

Doch nicht nur die Didaktiker wissen: Übungen zum Anwenden und Festigen des Erlernten sind eine Grundvoraussetzungen für den Erwerb einer Fremdsprache. Dieses Üben wird von den Lernern oft als wenig motivierend empfunden, was sich wiederum negativ auf den Lerneffekt auswirken kann. Um diese Lernphase abwechslungsreicher und somit erfolgreicher zu gestalten, eignen sich „Didaktische Spiele“. Darunter versteht man Lernspiele, die unter Einbeziehung vorangegangener Erfahrungen auf ein bestimmtes Lernziel hin orientiert sind.

Aber auch bei der Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen leisten Spiele einen wichtigen Beitrag. Beim Spielen lernt man zum Beispiel nicht „nur“ eine Fremdsprache, sondern entwickelt automatisch soziale Kompetenzen (Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit usw.) oder Personale Kompetenz (Durchhaltevermögen usw.).

Ein oft ungenutztes Potenzial dürfte die Einbeziehung der Schüler bei der Entwicklung neuer Spiele sein. Bei der Planung und Umsetzung setzen sich die Schüler aktiv mit dem Lerngegenstand auseinander. Das Gelernte wird nicht nur wiederholt, sondern auch geordnet, vernetzt, gewichtet und verinnerlicht.

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